Beratung

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Gebäude im Wandel der Zeit

Der Anspruch an Büro- oder Verwaltungsgebäude ist enorm im Wandel. Galt es früher, den Mitarbeitern fest zugeteilte Räume und Flächen zur Verfügung zu stellen, steht heute die flexible Nutzung und die Auswertung von Nutzungsdaten im Vordergrund.

 

Dazu ein paar Beispiele:

  • In modernen Bürowelten können Lichtfarben tagesabhängig geregelt werden, um den Biorhythmus der Mitarbeiter zu unterstützen (HCL: Human Centric Lighting).

  • Besprechungsräume können auch per Smartphone dynamisch gebucht und wieder freigegeben werden. Dabei können auch Präsenzmelder, die ein vorzeitiges Ende eines Termins erkennen, gebuchte Räume wieder freigeben. Die Konditionierung des     Raumes (Licht, Temperatur oder Verschattung) erfolgt energieoptimiert auf Basis von Raumbuchungen und nicht stupide „von morgens bis abends“.

  • Belegungen von Großraumbüros und Besprechungsräumen werden ausgewertet, um bei weiteren Bauvorhaben oder Modernisierungen die Raumaufteilung zu optimieren. Auch können diese bereits täglich z.B. vom Küchenchef angesehen werden,    um den zu erwartenden Andrang in der Kantine abzuschätzen und die Anzahl der benötigten Mahlzeiten besser vorbereiten zu können.

  • Die Nutzungsintensität von Toiletten wird erfasst, um die Reinigungsintervalle bedarfsgerecht anzupassen.

  • Fahrstühle, Kaffeemaschinen und Toilettenspülungen melden Ihre Nutzungsdaten an ein übergeordnetes BMS (Building    Management System), um zum ganzheitlichen Verständnis der Gebäudenutzung beizutragen.

  • Die Installation von Beacons im Gebäude erlaubt es, dem Nutzer standortbasierte Dienste anzubieten. So können Mitarbeiter und Gäste durch Gebäude navigiert werden und die Bedienung von Licht, Raumtemperaturregelung und Verschattung bezieht sich automatisch auf den Raum, in dem sich der Mitarbeiter befindet.

  • Basierend auf der echten Nutzung des Gebäudes, wird die Anlagentechnik bedarfsgeführt betrieben und sorgt für ein energetisches Einsparpotenzial von 20% bis 30%.

 

Dies sind nur einige von vielen Beispielen, wie Gebäude flexibler und effizienter genutzt werden. Dabei beschränkt sich der Wandel nicht nur auf Bürogebäude. Ähnliche Entwicklungen der „Digitalisierung“ gelten ebenso für Schulen, Hotels, Verkaufsflächen, Gastronomie etc.

 

Der SMART BUILDING Planungsprozess - in fünf Schritten zum IoT-Gebäude

Als Einstieg in die Planung eines „Smart Building“ bieten wir Ihnen einen Tages-Workshop (Inhouse) an.

 

Zunächst wird anhand von konkreten Praxisbeispielen erläutert, aus welchen Teilschritten sich der Planungsprozess zusammensetzt. Erfahrungsgemäß sind dies die folgenden:

  • Schritt 1: Anforderungen festlegen (strukturierter Fragebogen sowie anschließendes Brainstorming)
  • Schritt 2: Umsetzbarkeit prüfen (Überleitung der Anforderungen in technische Aspekte)
  • Schritt 3: Lastenheft erstellen (Formulierung der Ergebnisse als funktionale Beschreibungen)
  • Schritt 4: Auswahl eines geeigneten Fachplaners
  • Schritt 5: Auswahl Technologie, Hersteller und Systemintegrator

 

Anschließend führen wir Sie durch die konkreten Möglichkeiten und helfen Ihnen bei der individuellen Festlegung Ihrer umsetzbaren Anforderungen. Somit können wir an diesem einem Tag schon konkrete Ergebnisse für den ersten und zweiten Schritt mit Ihnen gemeinsam erarbeiten. Dabei nutzen wir bewährte Vorlagen und Checklisten für einen strukturierten Tagesablauf.

 

Somit gewährleisten wir zum Ende des Workshops:


Gutes Verständnis zum Planungsprozess „Smart Building“

 

  Dokumentation gemeinsam erarbeiteter, individuell umsetzbarer Anforderungen als Grundlage für ein Lastenheft (Schritt 3)

 

Überblick über die weiteren Planungsschritte (d.h. allgemeines Vorgehen, nötige Ansprechpartner, Verständnis zur Komplexität aufgrund der Anforderungen und gegebenenfalls weiterer Unterstützungsbedarf)

 

Kontaktieren Sie uns bei Interesse unter info@igt-institut.de für ein persönliches Gespräch zum Tages-Workshop oder einem konkreten Angebot.


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